1
1
Besucherinfos
Anreise
Eintrittspreise
Infos für Fotografen
Infos für Gruppen
Infos für Pädagogen
Kindergeburtstag
L'alligatore Orazio Martino
Neuenmarkt & Umgebung
Öffnungszeiten
Tierbestand
Tiere abzugeben
Tierpatenschaften
Unser Team
Veranstaltungskalender
Was bisher geschah...
1
1
Fotogalerien
Costa Rica
Orchideen & tropische Flora
Schmetterlinge aus Afrika
Schmetterlinge aus Amerika
Schmetterlinge aus Asien
Schmetterlinge aus Europa
Schmetterlingsmix
Vom Ei zum Schmetterling
1
Presse
idea im Fernsehen
idea in Printmedien
idea im Radio
Pressekontakt
Tiere für Film & TV
1
Tiere A-Z
Affen
Echsen
Fische
Frösche
Insekten (Schmetterlinge)
Insekten (Sonstige)
Krebs- und Kriechtiere
Nagetiere
Schildkröten
Schlangen
Skorpione
Spinnen
Tausendfüßler
Vögel
1
Verschiedenes
Animationen & Gifs
Kinderseite
Linksammlung
Rezepte
Stars & idea
1
Infomaterial anfordern
Werbeflyer
1


Butterfly Exhibitors and

Suppliers Code of Ethics

www.dschungelparadies.de

idea Tours

Auswahl
2004 USA Southwest - Natur pur
2005 Florida - Sonne und Natur satt
2006 Naturwunder Grand Circle
2007 Best of the West
2008 Namibia - das herbe Paradies in Afrika
2009 Kanadas wilder Westen
2010 Zweiländertour Namibia und Botswana
2011 Foto-Aktiv-Woche Rocky Mountains
2012 Costa Rica

idea Tours

"Florida - Sonne und Natur satt"

Biker Police
... die Fotografen lagen nicht nur Bikern und Polizisten zu Füßen ...

Tag 1 - 07. 11. 2005
Flug von Frankfurt über Atlanta nach Orlando

Tag 2 - 08. 11. 2005
Wir fahren über den Highway nach Daytona Beach und von dort direkt an der Ostküste entlang nach Norden bis St. Augustine. Dieser beliebte Touristenort im Norden bietet eine Fülle an historischen Bauwerken. Sehr sehenswert ist etwa der dortige Leuchtturm, der besichtigt und bestiegen werden kann und nachts faszinierend leuchtet.

Leuchtturm St. Augustine Leuchtturm St. Augustine
Leuchtturm in St. Augustine - Treppenaufgang und von außen

Tag 3 - 09. 11. 2005
Eine Attraktion aus der Zeit der spanischen Militärherrschaft befindet sich am Hafeneingang der Stadt St. Augustine: das imposante Castillo de San Marcos, erbaut von 1672-95. Mit seinem Kanonendeck und vier Meter dicken Mauern aus Coquina, einem porösen Muschelgestein, bot es ausreichend Schutz vor angreifenden Truppen und Kanonenbeschuss. Nach erneutem Aufenthalt im historischen Bezirk fahren wir auf der Scenic Route am St. Johns Lake entlang durch den Ocala National Forest bis nach Ocala. Hier erstreckt sich der größte Sandpinienwald der Welt, Flüsse und Wanderwege durchziehen das Gebiet (eines der letzten Rückzugsgebiete des bedrohten Schwarzbären und Heimat vieler anderer Tiere wie Hirsche, Otter, Weißkopfseeadler,...).

Tag 4 - 10. 11. 2005
Von Ocala aus geht es an die Westküste Floridas zur Crystal Bay und dem Homosassa Springs Wildlife Park, wo wir das Wappentier von Florida, Manatees (Seekühe), im seichten Wasser des Ufers beobachten können. Nach unserem Aufenthalt fahren wir wieder südwärts die Küste entlang bis Tampa.

Tag 5 - 11. 11. 2005
Wir verbringen den gesamten Tag in St. Petersburg und Umgebung. St. Petersburg, von den Einheimischen liebevoll "St. Pete" genannt, liegt an der Westküste Floridas zwischen der Tampa Bay und dem Golf von Mexiko. Mit durchschnittlich 361 Sonnentagen im Jahr ist die Stadt besonders bei Senioren sehr beliebt, viele Rentner haben ihre Alterswohnsitze dorthin verlegt. Bereits 1885 pries die "American Medical Association" auf einer Konferenz das Wetter in St. Petersburg als sehr gesundheitsförderlich. Dies wurde schnell einer großen Öffentlichkeit bekannt und kurze Zeit später strömten die ersten sonnenhungrigen Touristen in die Stadt. Das angenehme Klima fand sogar Eingang ins Guiness Buch der Rekorde: St. Petersburg kann auf 768 aufeinander folgende Sonnentage verweisen!

Sunshine Skyway Bridge
Die bekannte Sunshine Skyway Bridge überspannt die Mündung der Tampa Bay

AlligatorTag 6 - 12. 11. 2005
Weiterfahrt, immer an der Küste entlang über Venice und andere schöne Städtchen, nach Fort Myers. Entlang des Caloosahatchee River führt der von Königspalmen gesäumte McGregor Boulevard in dieses einstige Fischerdorf. Prominentester Einwohner seinerzeit war der Erfinder Thomas Alva Edison, der den Ort Ende des 19. Jahrhunderts zu seinem Winterwohnsitz erkor. Edison war es auch, der die Königspalmen aus Kuba importieren und anpflanzen ließ. Abends fahren wir gleich einmal nach Sanibel Island, um dort die Tiere, unter anderem Alligatoren, und den Sonnenuntergang zu erleben.

Sanibel Island

Tag 7 - 13. 11. 2005
Wir verbringen den Vormittag ab Sonnenaufgang auf Sanibel Island (mit seinen bekannten Muschelstränden). Das Ding Darling National Wildlife Refuge dort ist ein hervorragender Ort zum Beobachten und Fotografieren von Vögeln, die teils sehr an Menschen gewöhnt sind und daher relativ kurze Entfernungen zulassen. Über die Corkscrew Swamp Sanctuary fahren wir bis Naples. Die Corkscrew Swamp Sanctuary ist ein tolles Naturreservat, das der National Audubon Society angehört.

Sanibel Island Sanibel Island
Ibis und Muschelsucher auf Sanibel Island

Corkscrew Swamp
Corkscrew Swamp

Tag 8 - 14. 11. 2005
Viel Glück beschert uns der heutige Morgen - wir finden auf Marco Island die Höhle von unterirdisch lebenden, geschützten Eulen und können die kleinen sogar ausgiebig fotografieren. Die Scenic Route geht es danach entlang durch das Big Cypress National Preserve und die Miccosukee Indian Reservation bis nach Florida City.

Eulen

Tag 9 - 15. 11. 2005
Die Everglades, wegen ihrer endlosen Graslandschaften auch bekannt als "Fluss aus Gras", sind ein riesiges Sumpfgebiet, das die Südspitze Floridas fast komplett bedeckt. Nur etwa ein Fünftel des gesamten Gebiets steht als "Everglades National Park" unter Schutz. Die Tierwelt ist nicht nur für Nordamerika, sondern sogar weltweit einzigartig. Der Nationalpark bietet Lebensraum für mehr als 50 Meeres- und Landsäugetiere, über 50 Reptilienarten, ein Dutzend verschiedene Amphibien und mehr als 300 Vogel- und 500 Fischarten. Das Besondere ist nicht nur die Artenvielfalt, sondern gerade die Häufigkeit in der viele seltene Arten hier vertreten sind. Zu den bekanntesten tierischen Bewohnern gehören Alligatoren und Krokodile. Der beinahe ausgerottete, heute aber wieder häufig vorkommende Amerikanische Alligator lebt im Süßwasser und wird bis zu sechs Meter lang. Sein Artverwandter, das Amerikanische Krokodil gehört zu den vom Aussterben bedrohten Tieren. Einige wenige Exemplare seiner Art leben im Mangrovengürtel des Nationalparks, der aus einem Labyrinth aus schmalen Wasserwegen besteht. Außerdem leben in den Everglades Seekühe, Schildkröten, Delphine und der einzigartige, ebenfalls vom Aussterben bedrohte Florida-Panther. Die Meeresschildkröten werden bis zu 300 kg schwer und suchen die Sandbänke des Parks zur Eiablage auf. Größtes und häufigstes Landsäugetier ist der Weißwedelhirsch. Zu bestimmten Jahreszeiten fühlen sich in den Sümpfen der Everglades die Wasser- und Zugvögel auch sehr wohl. Erstaunlich ist außerdem die große Anzahl an heimischen Schlangenarten. Die Everglades gehören zu den bemerkenswertesten Vogelreservaten. Sie sind im Winter am dichtesten bevölkert, da viele Tiere, insbesondere Vögel, wie Pelikane, Weißkopfadler, Möwen, Reiher und Falken hier ihr Winterlager errichten. Zu den unangenehmsten Tieren zählen wohl die Blutschnecken und über 15 aggressive Mückenarten. Für die üppige und vielfältige Pflanzenwelt der Everglades sind die besondere Lage und das subtropische Klima Floridas verantwortlich. Das Parkgebiet lässt sich in sechs Vegetationszonen unterteilen. Im seichten Brackwasser der Florida Bay gedeiht hervorragend Seetang und auf den etwa 100 kleinen Inseln der Bucht, die aus verrotteten Mangroven bestehen, wachsen neue Mangroven nach. Die trockenen Küstenböden sind sehr salzhaltig, dennoch finden Kakteen, Agaven und Yuccas hier ideale Lebensbedingungen. Hinter dem seichten Wasser beginnt die Mischzone aus Süß-und Salzwasser. Hier liegt der so genannte Mangrovengürtel, durch den sich ein Labyrinth aus schmalen Wasserwegen zieht. Weiter landeinwärts, im ausschließlich süßen Wasser folgen die Zypressensümpfe. Die Pflanzen bilden einen Wald, dessen Boden überall mit Riedgras bewachsen ist. Dieses hohe Gras macht erst die eigentlichen Everglades aus. Ihre flache Graslandschaft, die von seichtem Wasser überflutet wird, ihre das ganze Jahr nicht austrocknenden Teiche und Tümpel und natürlich die bekannten Hammocks, die kleine Unterbrechungen in der scheinbar endlosen Graslandschaft darstellen. Die Hammocks sind kleine baumbestandene Kalksteininseln. Die Bäume gedeihen nur knapp über der Wasseroberfläche und bleiben meist von Grasbränden verschont. Die Wälder der Hammocks bestehen aus großen Bäumen wie Königspalmen und vielen verschiedenen tropischen Hölzern. Die kleinen Sträucher, wie wilder Kaffe und wilder Wein, sowie viele Farn- und Moosarten bilden einen dichten Wald. Orchideen und andere Luftpflanzen gedeihen auf Baumästen und umgestürzten Bäumen.

Leider können wir aufgrund der beiden kurz vor unserem Besuch durch Florida gezogenen Hurrikans nur die halbe Strecke fahren, weil der Ort Flamingo in den Everglades zerstört ist und weite Teile abgesperrt waren. Dennoch können wir ein paar schöne Tiermotive finden.

Hurricane Hurricane

Hurricane Hurricane

Everglades National Park Everglades National Park

Tag 10 - 16. 11. 2005
Es geht die Florida Keys entlang bis Key West, wo wir einen hervorragenden Sonnenuntergang erleben. Auch dort hat der Hurrikan Teile des Pier und der Stadt zerstört, der Tourismus scheint darunter aber nicht gelitten zu haben.

Key West Key West

Key West
Key West

Tag 11 - 17. 11. 2005
Heute fahren wir Richtung Norden nach Miami bzw. Miami Beach. Miami, pulsierende Metropole und wirtschaftliches Zentrum Floridas, ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Zahlreiche Einwanderer aus Kuba, der Karibik und Lateinamerika haben hier Zuflucht gefunden und mit ihrer Lebensart die Stadt geprägt, wie etwa im Viertel "Little Havanna". Wir besuchen nach Downtown mit seinen interessanten Hochhäusern noch das beeindruckende Holocaust Memorial, wo wir bis zum Abend verbringen.

Holocaust Memorial

Holocaust Memorial

Tag 12 - 18. 11. 2005
Weltberühmt für seinen "Art Deco District" ist das vorgelagerte Miami Beach, das durch mehrere Brücken mit dem Festland verbunden ist. Ein Spaziergang entlang des Ocean Drive ist wie eine Expedition durch die neuesten Trends und Stilrichtungen. Die Straße verläuft parallel zum Strand von der 15th Street bis zum South Point Drive und gilt als Flaniermeile der Reichen und Schönen - oder derer, die glauben, es zu sein. Am Ocean Drive liegt ein Café neben dem anderen, der motorisierte Verkehr beschränkt sich auf Mustangs aus den Sechzigern und chromglitzernde Harley Davidsons. Abends verwandelt sich die Straße in das Zentrum des Nachtlebens mit Dance-Clubs, aus denen Salsa- oder Techno-Musik nach draußen schallt. Für Modefans gehört es zum Pflichtprogramm, die dreistöckige, im spanischen Stil erbaute Residenz des 1997 ermordeten Modezaren Gianni Versace aufzusuchen; die 1930 erbaute Villa Casuarina liegt am 1114 Ocean Drive. Das andere Gesicht ist das architektonische: Hunderte von Art-Deco-Gebäuden wurden in den letzten Jahren restauriert. Einige können Sie nur anschauen, andere kann man besichtigen, denn hier sind heute Cafés und Hotels untergebracht. Auf der Rückfahrt von Miami - nach kurzem Besuch des Art Deco Viertels - geht es Richtung Orlando "querfeldein" nach Cocoa Beach.

Tag 13 - 19. 11. 2005
Das Tor zum Universum liegt an Floridas Ostküste - das John F. Kennedy Space Center auf Merritt Island, einige Kilometer westlich von Cape Canaveral. Von hier aus treten sämtliche bemannten Raumfähren der USA ihre Reise ins Weltall an. Doch auch ohne den Start eines Spaceshuttles bleibt der Besuch des Kennedy Space Centers ein Erlebnis - Fotomotive zum Thema "Technik" in rauhen Mengen! Außerdem haben wir zuvor das Merritt Island National Wildlife Refuge ganz in der Nähe besucht.

Everglades National Park

Tag 14 - 20. 11. 2005
Rückfahrt und -flug von Orlando über New York nach Frankfurt

Tag 15 - 21. 11. 2005
Ankunft (1 Tag Zeitverschiebung) in Frankfurt

Fazit: 3100 Kilometer auf dem Tacho - wenig Schlaf - viele tolle Fotomotive - Unmengen Dias und gefüllter Speicherkarten - wir freuen uns schon auf einen nächsten gemeinsamen Trip ...

Fotos: © Christine Ströhlein

nach oben