idea Tours

Auswahl
2004 USA Southwest - Natur pur
2005 Florida - Sonne und Natur satt
2006 Naturwunder Grand Circle
2007 Best of the West
2008 Namibia - das herbe Paradies in Afrika
2009 Kanadas wilder Westen
2010 Zweiländertour Namibia und Botswana
2011 Foto-Aktiv-Woche Rocky Mountains
2012 Costa Rica
2013 Der Norden Tansanias

"Zweiländertour Namibia und Botswana"

Namibia ist das Land der Wüste, genauer gesagt, der vier Wüsten. Die Kalahari als Teil der Baum- und Strauchsavanne, die Nama Karoo, die Sukkulenten Karoo und die Namib bieten eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften und Lebensbedingungen für Flora und Fauna. Und durch Botswana reisen heißt, sich der ungezähmten afrikanischen Tierwelt in ihrer natürlichen Umgebung zu nähern. Die Kontraste zwischen der sandigen Kalahari und dem feuchten Paradies Okavangodelta könnten kaum stärker sein, der Kontakt zu Elefanten, Flusspferden und Wildkatzen kaum intensiver. Nachdem die idea-Tour des Jahres 2008 durch Namibia so hervorragend gelaufen ist und alle Teilnehmer fasziniert von diesem afrikanischen Land waren, möchten wir 2010 das absolute Highlight - den Etosha Nationalpark - erneut anbieten und mit neuen Gegenden des Landes sowie einer Reise ins Nachbarland Botswana verbinden.

Tag 1/2 - 09./10. September 2010
Nachtflug mit Air Namibia von Frankfurt non-stop zur Hauptstadt Windhuk, wo wir am nächsten Tag früh morgens landen werden. Nachdem wir unsere Mietwägen übernommen haben, fahren wir gleich durch die nicht besonders attraktive Hauptstadt ein kleines Stück Richtung Norden zur Okapuka Lodge, die unter anderem für ihre Löwenfütterungen bekannt ist.

Tag 3 - 11. September 2010
Nach gutem Frühstück fahren wir weiter über Otjiwarongo und Outjo bis Kamanjab im Südwesten unterhalb des Etosha National Parks, den wir aber noch nicht besuchen. Vielmehr dient diese Übernachtung als Ausgangspunkt für die morgige Tagestour.

Tag 4 - 12. September 2010
Ein bestimmt unvergessliches Erlebnis wird die von der Rustig Toko Lodge begleitete Ganztagestour (600 km) zu einem "Onganda" sein, einem originalen Himbadorf westlich von Opuwo. Über viele Jahre hat die Rustig Toko Lodge engen Kontakt mit diesem Dorf aufgebaut, das Vertrauen dieser Himbas gewonnen und ihre Otjihererosprache gelernt. Die Himbas erklären uns stolz ihre uralten Bräuche, z.B. das Herstellen der wichtigen roten Ockerfarbe. Wir dürfen die verschiedenen Geräte und Kleidungstücke in ihren Hütten bewundern, sie führen uns ihre traditionellen Tänze vor, außerdem besuchen wir ihren kleinen Markt mit selbst hergestelltem Schmuck und Schnitzereien.

Tag 5 - 13. September 2010
Heute erreichen wir den Etosha National Park. Von allen Kreaturen bietet dieses Gebiet, mit 23.000 km² etwas größer als Hessen, fast alles im Überfluss. Neben den "Big Five" (Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel) sind 114 Säugetierarten und rund 300 verschiedene Vogelarten hier heimisch, was wir auf einer ersten Erkundungsfahrt erleben werden. Unser Nachtlager Okaukuejo bietet eine im Dunklen beleuchtete Tränke, die gewöhnlich von allerlei Tieren bevölkert wird.

Tag 6 - 14. September 2010
Zum Sonnenaufgang treffen sich alle, die Lust zum frühen Aufstehen haben, am Wasserloch zum Fotografieren und Beobachten. Danach sollten wir uns auf die Pirsch durch den Nationalpark begeben und gezielt diverse Wasserlöcher ansteuern, da hier die Ansammlung von verschiedensten Tierarten am wahrscheinlichsten ist.

Tag 7 - 15. September 2010
Zum Sonnenaufgang können wir noch ein wenig im Etosha National Park fotografieren, fahren dann aber weiter nach Tsintsabis zum "Treesleeper Camp", dem Zuhause der Buschleute, die früher im Etosha Nationalpark und der Umgebung gelebt haben. Ich werde versuchen, für uns einen einheimischen Führer zu buchen und eine Village Tour zu organisieren, auf der wir offiziell 1-2 Familien treffen können. Je nach Zeit besuchen wir gegen Abend noch den zweitgrößten bekannten Meteorit der Erde, den Hoba-Meteorit westlich von Grootfontein. Sein Alter wird auf 100-300 Millionen Jahre geschätzt, der Zeitpunkt seines Eintritts in die Erdatmosphäre ist 80.000 Jahre zurückdatiert.

Tag 8 - 16. September 2010
Heute fahren wir in den Nordosten des Landes durch fast menschenleere Savannen, ehe sich entlang des Okavango die pralle Vielfalt und der Überfluss tropischer Natur entfalten. Der Okavango ist Tummelplatz vieler Flusspferde, die Region außerdem der ideale Lebensraum für eine der größten Elefantenpopulationen des Kontinents. Anders als im restlichen Namibia ist die Landschaft hier geprägt von einer wasserreichen, üppig blühenden Natur. Wir übernachten ganz afrikalike in einem Baumhaus.

Tag 9 - 17. September 2010
Wir fahren auf der B8 immer in direkter Nähe am Okavango entlang, überqueren die Grenze zu Botswana und stoßen nach dem Erledigen der Grenzformalitäten bis zum Chobe National Park vor.

Tag 10 - 18. September 2010
Der Chobe National Park ist das Ziel Nr. 1 für alle, die süchtig nach immer mehr Tierbeobachtungen sind; er gehört zu den betörendsten Tierreservaten in ganz Afrika. Die Eindrücke der grandiosen Landschaft mit den wilden Tieren kann man anderswo kaum so intensiv erleben wie hier. Aufgrund der zeitlichen Enge konzentrieren wir uns auf den nördlichen Teil des Parks direkt am Chobe entlang. Die offenen Ufer am Fluss geben besonders gut den Blick auf das Wild frei. Berühmt sind die Chobe Elefanten, die am späten Nachmittag ans Wasser kommen und dann im rötlichen Abendlicht ein ideales Fotomotiv abgeben.

Tag 11 - 19. September 2010
Die rund 300 km lange Strecke von Kasane nach Nata führt uns heute erneut durch Elefantenland. In unserem heutigen Camp, der Nata Lodge, werden bei Sonnenuntergang die nachtaktiven Galagos (auch Bushbabies genannt), die in den Bäumen hausen, angefüttert.

Tag 12 - 20. September 2010
Entlang der Makgadikigadi-Pans, eine der größten Salzpfannen der Welt, und dem Nxai Pan National Park geht es heute bis nach Maun, das aufgrund seiner Lage als touristische Hauptstadt des Landes gilt. Mittendrin befindet sich ein knapp 8 km² großes Schutzreservat am Thamalakane River; hier leben Zebras, Impalas, Gnus, Giraffen, Lechweantilopen und allerlei Vögel. Je nach Zeit können wir dem Maun Game Reserve heute nachmittag oder morgen früh einen Besuch abstatten.

Tag 13 - 21. September 2010
Der heutige Tag führt uns von Maun bis nach Ghanzi, dessen Bevölkerung ein regelrechtes Konglomerat aus allen möglichen ethnischen Gruppen ist; hier leben Buschleute, KhoiKhoi, Bakgalakgadi, Batawana, Engländer und Buren. Schmucke Herero-Frauen gehören ebenfalls zum Stadtbild. Etwa 200 Einzelfarmen haben sich in der knapp 7.000 Einwohner zählenden Ortschaft etabliert. Unsere Lodge liegt auf einer Wildfarm.

Tag 14 - 22. September 2010
Fahrt von Ghanzi über den Grenzpunkt Mamuno zurück nach Namibia bis Gobabis, einer schmucken Kleinstadt mit puritanisch-südafrikanischem Touch.

Tag 15 - 23. September 2010
Am Vormittag können wir noch ein wenig ausspannen, bevor es von Gobabis aus direkt zum Internationalen Flughafen Windhuk geht (200 km entfernt). Rückflug um 19.55 Uhr.

Tag 16 - 24. September 2010
Ankunft in Frankfurt um 05.55 Uhr morgens.

Fotos: © Christine Ströhlein