
"Zweiländertour
Namibia und Botswana"
Namibia
ist das Land der Wüste, genauer gesagt, der vier Wüsten. Die Kalahari als Teil
der Baum- und Strauchsavanne, die Nama Karoo, die Sukkulenten Karoo und die Namib
bieten eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften und Lebensbedingungen für Flora
und Fauna. Und durch Botswana reisen heißt, sich der ungezähmten afrikanischen
Tierwelt in ihrer natürlichen Umgebung zu nähern. Die Kontraste zwischen der sandigen
Kalahari und dem feuchten Paradies Okavangodelta könnten kaum stärker sein, der
Kontakt zu Elefanten, Flusspferden und Wildkatzen kaum intensiver. Nachdem die
idea-Tour des Jahres 2008 durch Namibia so hervorragend gelaufen ist und alle
Teilnehmer fasziniert von diesem afrikanischen Land waren, möchten wir 2010 das
absolute Highlight - den Etosha Nationalpark - erneut anbieten und mit neuen Gegenden
des Landes sowie einer Reise ins Nachbarland Botswana verbinden.

Tag
1/2 - 09./10. September 2010
Nachtflug
mit Air Namibia von Frankfurt non-stop zur Hauptstadt Windhuk, wo wir am nächsten
Tag früh morgens landen werden. Nachdem wir unsere Mietwägen übernommen haben,
fahren wir gleich durch die nicht besonders attraktive Hauptstadt ein kleines
Stück Richtung Norden zur Okapuka Lodge, die unter anderem für ihre Löwenfütterungen
bekannt ist.
Tag 3
- 11. September 2010
Nach gutem Frühstück
fahren wir weiter über Otjiwarongo und Outjo bis Kamanjab im Südwesten unterhalb
des Etosha National Parks, den wir aber noch nicht besuchen. Vielmehr dient diese
Übernachtung als Ausgangspunkt für die morgige Tagestour.
Tag 4 - 12. September 2010
Ein
bestimmt unvergessliches Erlebnis wird die von der Rustig Toko Lodge begleitete
Ganztagestour (600 km) zu einem "Onganda" sein, einem originalen Himbadorf westlich
von Opuwo. Über viele Jahre hat die Rustig Toko Lodge engen Kontakt mit diesem
Dorf aufgebaut, das Vertrauen dieser Himbas gewonnen und ihre Otjihererosprache
gelernt. Die Himbas erklären uns stolz ihre uralten Bräuche, z.B. das Herstellen
der wichtigen roten Ockerfarbe. Wir dürfen die verschiedenen Geräte und Kleidungstücke
in ihren Hütten bewundern, sie führen uns ihre traditionellen Tänze vor, außerdem
besuchen wir ihren kleinen Markt mit selbst hergestelltem Schmuck und Schnitzereien.
Tag
5 - 13. September 2010
Heute erreichen
wir den Etosha National Park. Von allen Kreaturen bietet dieses Gebiet, mit 23.000
km² etwas größer als Hessen, fast alles im Überfluss. Neben den "Big Five" (Elefant,
Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel) sind 114 Säugetierarten und rund 300 verschiedene
Vogelarten hier heimisch, was wir auf einer ersten Erkundungsfahrt erleben werden.
Unser Nachtlager Okaukuejo bietet eine im Dunklen beleuchtete Tränke, die gewöhnlich
von allerlei Tieren bevölkert wird.
Tag 6 - 14. September 2010
Zum
Sonnenaufgang treffen sich alle, die Lust zum frühen Aufstehen haben, am Wasserloch
zum Fotografieren und Beobachten. Danach sollten wir uns auf die Pirsch durch
den Nationalpark begeben und gezielt diverse Wasserlöcher ansteuern, da hier die
Ansammlung von verschiedensten Tierarten am wahrscheinlichsten ist.

Tag
7 - 15. September 2010
Zum Sonnenaufgang
können wir noch ein wenig im Etosha National Park fotografieren, fahren dann aber
weiter nach Tsintsabis zum "Treesleeper Camp", dem Zuhause der Buschleute, die
früher im Etosha Nationalpark und der Umgebung gelebt haben. Ich werde versuchen,
für uns einen einheimischen Führer zu buchen und eine Village Tour zu organisieren,
auf der wir offiziell 1-2 Familien treffen können. Je nach Zeit besuchen wir gegen
Abend noch den zweitgrößten bekannten Meteorit der Erde, den Hoba-Meteorit westlich
von Grootfontein. Sein Alter wird auf 100-300 Millionen Jahre geschätzt, der Zeitpunkt
seines Eintritts in die Erdatmosphäre ist 80.000 Jahre zurückdatiert.
Tag
8 - 16. September 2010
Heute fahren
wir in den Nordosten des Landes durch fast menschenleere Savannen, ehe sich entlang
des Okavango die pralle Vielfalt und der Überfluss tropischer Natur entfalten.
Der Okavango ist Tummelplatz vieler Flusspferde, die Region außerdem der ideale
Lebensraum für eine der größten Elefantenpopulationen des Kontinents. Anders als
im restlichen Namibia ist die Landschaft hier geprägt von einer wasserreichen,
üppig blühenden Natur. Wir übernachten ganz afrikalike in einem Baumhaus.
Tag
9 - 17. September 2010
Wir fahren
auf der B8 immer in direkter Nähe am Okavango entlang, überqueren die Grenze zu
Botswana und stoßen nach dem Erledigen der Grenzformalitäten bis zum Chobe National
Park vor.
Tag 10 -
18. September 2010
Der Chobe National
Park ist das Ziel Nr. 1 für alle, die süchtig nach immer mehr Tierbeobachtungen
sind; er gehört zu den betörendsten Tierreservaten in ganz Afrika. Die Eindrücke
der grandiosen Landschaft mit den wilden Tieren kann man anderswo kaum so intensiv
erleben wie hier. Aufgrund der zeitlichen Enge konzentrieren wir uns auf den nördlichen
Teil des Parks direkt am Chobe entlang. Die offenen Ufer am Fluss geben besonders
gut den Blick auf das Wild frei. Berühmt sind die Chobe Elefanten, die am späten
Nachmittag ans Wasser kommen und dann im rötlichen Abendlicht ein ideales Fotomotiv
abgeben.

Tag
11 - 19. September 2010
Die rund 300
km lange Strecke von Kasane nach Nata führt uns heute erneut durch Elefantenland.
In unserem heutigen Camp, der Nata Lodge, werden bei Sonnenuntergang die nachtaktiven
Galagos (auch Bushbabies genannt), die in den Bäumen hausen, angefüttert.
Tag
12 - 20. September 2010
Entlang der
Makgadikigadi-Pans, eine der größten Salzpfannen der Welt, und dem Nxai Pan National
Park geht es heute bis nach Maun, das aufgrund seiner Lage als touristische Hauptstadt
des Landes gilt. Mittendrin befindet sich ein knapp 8 km² großes Schutzreservat
am Thamalakane River; hier leben Zebras, Impalas, Gnus, Giraffen, Lechweantilopen
und allerlei Vögel. Je nach Zeit können wir dem Maun Game Reserve heute nachmittag
oder morgen früh einen Besuch abstatten.
Tag 13 - 21. September 2010
Der
heutige Tag führt uns von Maun bis nach Ghanzi, dessen Bevölkerung ein regelrechtes
Konglomerat aus allen möglichen ethnischen Gruppen ist; hier leben Buschleute,
KhoiKhoi, Bakgalakgadi, Batawana, Engländer und Buren. Schmucke Herero-Frauen
gehören ebenfalls zum Stadtbild. Etwa 200 Einzelfarmen haben sich in der knapp
7.000 Einwohner zählenden Ortschaft etabliert. Unsere Lodge liegt auf einer Wildfarm.
Tag 14 - 22. September
2010
Fahrt von Ghanzi über den Grenzpunkt
Mamuno zurück nach Namibia bis Gobabis, einer schmucken Kleinstadt mit puritanisch-südafrikanischem
Touch.
Tag 15 - 23.
September 2010
Am Vormittag können
wir noch ein wenig ausspannen, bevor es von Gobabis aus direkt zum Internationalen
Flughafen Windhuk geht (200 km entfernt). Rückflug um 19.55 Uhr.
Tag 16 - 24. September 2010
Ankunft
in Frankfurt um 05.55 Uhr morgens.
